Was tun gegen die Krähen- und Elsternplage
Neben Wetterkapriolen, Schadpilze, Unkräuter usw. zählten auch Vögel zu den Faktoren, die der Landwirtschaft immer wieder großen Schaden zufügten.
Neben Wetterkapriolen, Schadpilze, Unkräuter usw. zählten auch Vögel zu den Faktoren, die der Landwirtschaft immer wieder großen Schaden zufügten.
Die Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft war eine wichtige Aufgabe und wurde von der Landespolitik, der Standesvertretung und der örtlichen Politik massiv unterstützt. Zum Schutz der landwirtschaftlichen Kulturen wurden alle verfügbaren Kräfte herangezogen.
Im 19. Jahrhundert wurde Kobersdorf immer wieder von Hochwasserkatastrophen heimgesucht. Nach den Schicksalsschlägen von 1813 und 1831 kam es am 6. Juni 1895 wieder zu einer großen Überschwemmungskatastrophe, die 17 Todesopfer forderte.
Immer wieder wurde das Land von Seuchen heimgesucht. Statuen, Säulen, Kapellen und Inschriften sind bis heute Zeugnisse der Epidemien.
Die Überlegung, dass man mit angesiedelten Lohnarbeitern auf Meierhöfen gewinnbringender arbeiten könne, führte zur Errichtung von Arbeiterkolonien auf den Gutshofanlagen.
Der Apotheker Anton Berger aus Pinkafeld stellte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in seiner „Fabrik“ pharmazeutische Produkte her. Besonders seine Teer- und Harzerzeugnisse erweckten bei den Ärzten und Wundärzten großes Interesse.
Der landwirtschaftliche Besitz der Joiser Bauern war relativ klein, sodass dieser mit Weinbau und Obstbau intensiv betrieben wurde. Die Kirschen waren für einen großen Teil der Bevölkerung ein kostbares Gut, da das Kirschengeld ein wichtiger Bestandteil des Einkommens war.
Das kirchliche Ehehindernis der Schwägerschaft erfordert einen Dispens, um eine rechtsgültige Eheschließung zu ermöglichen. Um eine bischöfliche Ehedispens bat 1842 Matthias Unger aus Deutsch Jahrndorf.
Die Erforschung der Menschenrasse war eine geraume Zeit lang ein beliebtes Thema der Wissenschaft. Die rassenkundliche Untersuchung durch die anthropologische Gesellschaft Wien 1935 zog aus ihren Ergebnissen so manch eigenartige Schlüsse.
Die anthropologische Gesellschaft aus Wien führte im Jahr 1935 eine umfangreiche Studie im Burgenland durch. Unter anderem wurde auch das Essverhalten der Burgenländerinnen und Burgenländer untersucht.