Sittliche Landsleute für Kleinhäusler-Ansiedlung gesucht
Die Überlegung, dass man mit angesiedelten Lohnarbeitern auf Meierhöfen gewinnbringender arbeiten könne, führte zur Errichtung von Arbeiterkolonien auf den Gutshofanlagen.
Die Überlegung, dass man mit angesiedelten Lohnarbeitern auf Meierhöfen gewinnbringender arbeiten könne, führte zur Errichtung von Arbeiterkolonien auf den Gutshofanlagen.
Der Apotheker Anton Berger aus Pinkafeld stellte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in seiner „Fabrik“ pharmazeutische Produkte her. Besonders seine Teer- und Harzerzeugnisse erweckten bei den Ärzten und Wundärzten großes Interesse.
Der landwirtschaftliche Besitz der Joiser Bauern war relativ klein, sodass dieser mit Weinbau und Obstbau intensiv betrieben wurde. Die Kirschen waren für einen großen Teil der Bevölkerung ein kostbares Gut, da das Kirschengeld ein wichtiger Bestandteil des Einkommens war.
Das kirchliche Ehehindernis der Schwägerschaft erfordert einen Dispens, um eine rechtsgültige Eheschließung zu ermöglichen. Um eine bischöfliche Ehedispens bat 1842 Matthias Unger aus Deutsch Jahrndorf.
Die Erforschung der Menschenrasse war eine geraume Zeit lang ein beliebtes Thema der Wissenschaft. Die rassenkundliche Untersuchung durch die anthropologische Gesellschaft Wien 1935 zog aus ihren Ergebnissen so manch eigenartige Schlüsse.
Die anthropologische Gesellschaft aus Wien führte im Jahr 1935 eine umfangreiche Studie im Burgenland durch. Unter anderem wurde auch das Essverhalten der Burgenländerinnen und Burgenländer untersucht.
Je länger der Erste Weltkrieg andauerte, umso drückender wurde der Mangel an verschiedenen Konsumgütern und umso größer der Druck der Zwangswirtschaft.
Winter 1929: Schneemassen, Verwehungen und monatelanger Frost bis zu -30° beherrschen Österreich. Auch im Burgenland gab es den strengsten Winter des 20. Jahrhunderts.
Ein Beamter der Bezirkshauptmannschaft Güssing machte sich 1927 bezüglich der Hygienezustände in den Gasthäusern so seine Gedanken:
Einem Gendarmeriebericht des Rayons Schachendorf vom Oktober 1927 ist zu entnehmen, dass sich die Beamten über den „massiven“ Autoverkehr an der Grenze ihre Gedanken gemacht haben.